Infos & Onlinebuchung

22. Expertenforum des BDIP „Integration von Flüchtlingen – Welche Rolle spielen kommunale Portale?“ Am Montag, 20. Juni 2016 findet das nächste Expertenforum des BDIP, des DStGB und des DLT im Roten Rathaus in Berlin statt. Das Flüchtlingsmanagement ist nicht allein eine deutsche Herausforderung, sondern von epochaler europäischer Dimension. Doch gerade die Kommunen tragen die Hauptlast bei Unterbringung und Integration. Wie kann das gelingen? Welchen Beitrag können kommunale Portale leisten, um die Integration von Flüchtlingen zu vereinfachen und das Bürgerengagement vor Ort zu stärken? Welche Grenzen gibt es? Und wie sehen gelungene Praxisbeispiele aus? Save the date BDIP Expertenforum 2016Rund um das Thema „Integration von Flüchtlingen – Welche Rolle spielen kommunale Portale?“ erwarten Sie spannende Vorträge. Wir freuen uns ganz besonders, dass mit Aydan Özoğuz, der Staatsministerin und Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi, zwei hochkarätige Referenten ihre jeweiligen Sichtweisen zu diesem Themenkomplex vortragen werden. Darüber hinaus zeigen Praxisbeiträge beispielsweise der Flüchtlingshilfe Bremen oder eines App-Betreibers, wie mehrsprachige online und offline verfügbare Informations­lösungen die Informationsversorgung von Bürgern und Flüchtlingen vorteilhaft unterstützen können. Ein Vortrag über Digitale Milieus rundet das Programm ab. Anmeldungen sind bis zum 08. Juni 2016 möglich. Bei Anmeldungen bis zum 30. April 2016 gilt ein Frühbucherrabatt von 25% auf die Teilnahmegebühr (120 € für Mitglieder, 330 € für Nichtmitglieder) für die ganztägige Veranstaltung inkl. Tagungsverpflegung und Mittags-Buffet. Die genaue Tagesordnung folgt in Kürze. Die Teilnahmegebühr für das 22. Expertenforum entfällt durch Beitritt in den BDIP.

Programm

09:30 – 10:00 Eintreffen + Kaffee
10:00 – 10:15  Eröffnung und Begrüßung
Henning Sklorz, Rainer Appelt, BDIP
10:15 – 10:30 Informationslage für Flüchtlinge im Land Berlin
Andreas Statzkowski, Staatssekretär Land Berlin
10:30 – 10:45 Digitale Strategien zur Flüchtlings-Integration
Alexander Handschuh, DStGB
10:45 – 11:00 Kreisportale als Sammelpunkte kommunaler Angebote
Dr. Kay Ruge, Deutscher Landkreistag
11:00 – 12:00 Digitale Strategien zur Integration von Flüchtlingen
Aydan Özoğuz, Staatsministerin und Beauftragte der
Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
12:00 – 12:30 Konkrete Hilfen für Flüchtlinge
mit Hilfe einer lokalen Facebook-Seite
Doris Weirich, Flüchtlingshilfe Bremen
12:30 – 13:30 Mittagessen
13:30 – 14:30 DIVSI-Studie 2016 zu digitalen Milieus 
Matthias Kammer, Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet
14:30 – 15:15 Kaffeepause
15:15 – 16:00 InteGreat – Der mobile Alltagsguide für Geflüchtete
Daniel Kehne / Fritjof Knier, Tür an Tür –
Digital Factory gGmbH
16:00 – 17:00 Digitale Willkommenskultur – Nice to have?
Dr. Gregor Gysi, MdB
17:00 – 17:30 Diskussion, Fazit und Schlusswort
17:30 Ende der Veranstaltung

 

 

Anmeldungen für das Expertenforum

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch, auf spannende Impulse, hochkarätige Referenten und ausreichend Zeit für Gespräche und Austausch beim gemeinsamen Mittagessen und in den Pausen.
Journalistenanfragen bitte direkt an presse@bdip.de

Onlinebuchung/Ticketbestellung (die folgende Buchungsmaske greift via SSL-Verschlüsselung auf unseren Ticketshop von XING EVENTS zu):

Falls die Buchungsmaske nicht hier erscheint, können Sie auch über unseren Ticket-Shop bestellen. Sehr gerne stehen wir Ihnen auch persönlich für alle Fragen in Bezug auf das Expertenforum in Berlin oder die Arbeit des BDIP e.V., sowie die Mitgliedschaft bei uns zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Dokumente:

21. Expertenforum des BDIP 2015 liefert Antworten und Anregungen auf die Frage „Quo vadis kommunale Portale“

21. EF des BDIP Quo vadis kommunale Portale

Mit der Leitfrage „Quo vadis kommunale Portale?“ begrüßte der Vorsitzende des BDIP, Herr Rainer Appelt gemeinsam mit den Vertretern des Deutschen Städte und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistag die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebietes zum 21. Expertenforum im Roten Rathaus in Berlin. Auftakt der Veranstaltung bildeten die sehr interessanten Vorträge der Gastgeber bzw. Veranstalter, wie dem Vorsitzende des IT-Planungsrates und Staatssekretär des Landes Berlin, Herr Andreas Statzkowski, dem Vertreter des Deutschen Landkreistages, Herr Dr. Torsten Mertins und dem Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Herr Franz-Reinhard Habbel. Im Laufe der Veranstaltung wurden neueste Lösungsansätze und Überlegungen zur Fortentwicklung von Portalen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln von großen Kommunen und Portalen über verschiedene Verbände, die Wissenschaft bis hin zur kleineren Kommune präsentiert. Neben vielen Anregungen und Ideen können zusammenfassend folgende wichtige Leitlinien für die Planung bzw. Ausrichtungen von Portalen festgehalten werden:

  • Portale bzw. Webangebote sollten unbedingt aus der Sicht der mobilen Endanwender entwickelt werden, d. h.,  responsive Webdesign ist Pflicht
  • Starten oder Ausbau der Kommunikation mit den NutzerInnen z. B. via Social Media
  • Die Barrierefreiheit und Usability müssen unbedingt von Anfang an mitgedacht werden
  • Transparenzgedanke: Nutzen der Möglichkeiten auf Webportalen zur Verbesserung der Transparenz der Verwaltung (z. B. mittels Open Daten)
  • Die Zielgruppenorientierung nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein, ggfls. müssen Webangeboten dementsprechend aufgeteilt bzw. neu strukturiert werden
  • Emotionalität des Gesamtauftritts gewinnt zunehmend an Bedeutung
  • Informationen werden immer mehr über aussagefähige Bilder sowie Videos anstellen von umfangreichen texten transportiert, Social Media Angebote ohne ansprechende Bilder ist zwecklos
  • Servicegedanken stärken, Angebote dahingehend überprüfen und ggfls. neu ausrichten
  • Verbesserung/Vereinfachung der Erschließung der Inhalte (Bündelung von Dienstleistungen, Optimierung der Suchergebnisse)

BDIP plant bundesweite Befragung auf Portalen/Kooperation mit TU Berlin

Die Beiträge und Diskussion des 21. Expertenforums bestätigen den Bedarf für eine bundesweite, aktuelle und fundierte Erhebung hinsichtlich der Bedürfnisse sowohl der unterschiedlichen Nutzergruppen wie auch der Anbietern kommunaler Portale. Der BDIP kooperiert in diesem Zusammenhang mit der TU Berlin und beteiligt sich an einer aktuellen Ausschreibung des Bundesforschungsmisteriums. Wichtiger Bestanteil des auf drei Jahre angelegten Forschungsprojektes ist die Verknüpfung von Onlineportalen und online-Partizipation. Weitere wichtige Kooperationspartner neben den wissenschaftlichen Einrichtungen sind u. a. die Städte Berlin und Hannover sowie der DStGB.

Prof. Dienel von der TU Berlin stellte in diesem Zusammenhang in seinem Vortrag das Forschungsprojekt vor und zeigte auf, welche Möglichkeiten der Beteiligung bestehen. Gleichzeitig bot Prof. Dienel an, sich direkt an dem Vorhaben zu beteiligen. Interessenten können sich gern unter info@BDIP.de melden.

Die Vorträge des 21. Expertenforums stehen für die TeilnehmerInnen des Expertenforums sowie Mitgliedern des BDIP auf Nachfrage via Mail an info@BDIP.de zur Verfügung.

Impressionen vom 21. Expertenforum in Berlin 2015

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Der BDIP
lädt Sie gemeinsam mit dem
Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem
Deutsche Landkreistag
ganz herzlich ein zum

21. Expertenforum
Montag, den 15. Juni 2015, ab 09:30 Uhr
im Roten Rathaus in Berlin

 

Download: A N M E L D U N G (mit Tagesordnung + Einladung) zum 21. BDIP Exptertenforum.

Wohin führt der Weg der kommunalen Portale von morgen? Reicht es aus, die Seiten auf responsives Design umzustellen oder haben die Bürgerinnen und Bürger eine völlig andere Erwartung an ihre Kommunen? Was sind die Trends und in welche Richtung muss ich die Entwicklung meiner kommunalen Seiten steuern?  Die Entwicklung und Ausrichtung der Stadtportale von morgen wird noch wesentlich stärker unter dem Einfluss von Faktoren wie Social Media, Partizipation, Mobile, Dienstleistungen online, Ressourcen- und Finanzknappheit etc. stehen.

Sind da die opulenten Stadtportale mit ihren vielen tausend mehr oder weniger liebevoll gepflegten Seiten nicht obsolet? Reicht es nicht, in Zukunft eine aktuelle Infodatenbank einer Stadt mit einem Suchschlitz  ins Netz zu stellen, um sich gleichzeitig Dienstleistungen, Bezahldienste, Terminvergabe per mobile App herunterzuladen und sich auf die Social-Media Kanäle zu konzentrieren? Was will eigentlich der Bürger?IMG_1634

Wir freuen uns, mit Ihnen zusammen dieses wichtige Thema in 2015 mit hochkarätigen Referenten nicht nur zu diskutieren, sondern auch Strategien und Maßnahmen für die weitere Entwicklung aufzuzeigen.

Download: A N M E L D U N G (mit Tagesordnung + Einladung) zum 21. BDIP Exptertenforum.

Bitte merken Sie sich auch

4. Kaminabend am Montag, den 2. November 2015

zu diesem Thema vor.

20. Expertenforum am 19. Mai 2014 im Roten Rathaus in Berlin: Mobile erreicht die Verwaltungen

Der Trend ist klar: wir befinden uns auf dem Weg in die Post-PC-Ära. „Das Zeitalter der Konnektivität, des „Internets der Dinge“ hat begonnen“ so Eröffnungsredner Franz-Reinhard Habbel, Sprecher DStGB. „Dies mache eine IT-Infrastrukturoffensive 2.0 bei den Kommunen dringend erforderlich“, so Habbel weiter.  Der Bogen der Veranstaltung reichte von einer sehr plakativen und zugleich deutlich machenden Analogie der Entwicklungsgeschwindigkeit des Strassenverkehrs im Vergleich zur Entwicklungsgeschwindigkeit der IT, speziell des Internets,  über die ausführliche Darlegung von Vor- und Nachteilen sowie Einsatzmöglichkeiten von „Web-Apps“ sowie „native-Apps“, bis zu den Möglichkeiten der professionellen Einbindung von  elektronischen Zahlungsmöglichkeiten wie Paypal und den Eckpunkten des Datenschutzes und der Sicherheit bei mobilen Geräten und Anwendungen. Praxisbeispiele u. a. aus Wien, Bremen und Stolberg rundeten das Forum mit der Erkenntnis ab, dass es wichtig ist, unbedingt den mobilen Mehrwert für den User zu erfassen sowie  -wenn möglich- eher Daten Firmen bereitzustellen, anstatt selbst Apps zu entwickeln oder zu beauftragen.

Gruppenfoto Expertenforum des BDIP 2014 - "Mobil erreicht die Verwaltungen"

Gruppenfoto Expertenforum des BDIP 2014 – „Mobil erreicht die Verwaltungen“

Der Vorsitzende des BDIP, Herr Rainer Appelt, fasste in seinem Schlusswort zusammen: Auch die Informationsangebote  der Kommunen werden immer stärker über mobile Endgeräte abgerufen, was wegen der geringen Auflösung bei den Geräten zwangsläufig ein responsive Layout erfordert. Hier besteht großer Handlungsbedarf, da derzeit bei der Mehrzahl der Kommunen in der Bundesrepublik Deutschland ein „responsive Auftritt“ nur geplant ist. Geht es um die Frage „Webapp“/“native App“, so gilt: zunächst sollte versucht werden, die Informationsangebote „responsive“ bereitzustellen. Eine WebApp wird in den meisten Fällen ausreichen, sofern es sich um eine einfache Formularanwendung handelt. Im Einzelfall sollte dann entschieden werden, ob eine native App sinnvoll ist. Wichtigste Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund der vergleichsweise hohen Erstellungs- und Folgekosten sind: eine ganzheitliche eGovernment-Planung sowie eine genaue Analyse der Bedarfe bei den Kunden. Und nicht zuletzt ist genau zu prüfen, ob Inhalte, Services und Funktionen Kerngeschäft der Verwaltung oder nicht viel besser durch andere Anbieter bereitgestellt werden sollte.

Mit Hilfe der auf im Folgenden herunterladbaren Vorträge der Referenten des 20. Expertenforums des BDIP können alle angesprochenen Themen nachgelesen werden.

AGENDA und DOWNLOADS
20. Expertenforum des BDIP in Berlin „Mobile erreicht die Verwaltungen“

 

Alles wird mobil – Städte als Raum der Kommunikation/ 5 Grundsätze zu mobileGov
Franz-Reinhard Habbel, Sprecher DStGB, Leiter InnovatorsClub/ Dirk Arendt, Good Technology – Vortrags-Download: Good_DAR_Berlin_Mai2014.pptx

Entwicklungen und Notwendigkeiten der Mobildarstellung für Städte
Jens Fromm, Fraunhofer FOKUS, Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT), Berlin Vortrags-Download:BDIP_Fromm.pptx

Ergänzung von Stadtportalen durch City-Apps als PPP-Modell
Matthias Kant, CITYGUIDE AG, Zürich

Mobile Zahlung von Verwaltungsleistungen
Boris Wolter, PayPal SE, Potsdam – Vortrags-Download: 20140519_BDIP.pptx

Praxisberichte aus zwei kommunalen Mobile-Projekten
Zwei Mobile-Umsetzungen, einmal als Responsive Design und einmal als App mit Schnittstellen zum Internet-Portal, werden beispielshaft vorgestellt. Die Referenten stehen anschließend für Fragen zur Verfügung.
Vortrags-Download „Projekt Stolberg“: Vorstellung des Stolberg-Projektes – BDIP-Expertenforum.pptx
Vortrags-Download „Responsive“ SIX_Mobile-Trend_BDIP

Datenschutz und Sicherheit bei Mobile Devices
Herr Matthias Hirsch Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) – angefragt – Vortrags-Download: Mobile IT-Sicherheit

Praxisbericht: Bremen mobil
Henning Sklorz, Bremen.Online GmbH – Vortrags-Download: Bremen-OnlineBDIP

Außerdem möchten wir Sie schon jetzt auf den nächsten BDIP Kaminabend  am 1. Dezember 2014 in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin hinweisen. Auch hier gilt: Bitte melden Sie sich rechtzeitig an. Die Anzahl der Teilnehmerplätze ist begrenzt. Gern senden wir Ihnen Informationsmaterial zu den Veranstaltungen  zu.

 

 

19. Expertenforum am 02.12.2013 in Berlin ein voller Erfolg!

Gruppenfoto BDIP Expertenforum 2013 in BerlinDas Feedback der TeilnehmerInnen und ReferentInnen war einstimmig: diese Veranstaltungsreihe verdient das Prädikat wertvoll und ist aufgrund der Kombination von aktuellen Themen mit Beiträgen und Diskussionen von und mit ausgewiesenen Experten auf dem jeweiligen Themengebiet einmalig in Deutschland. Passend hierzu das besondere Ambiente des Roten Rathauses von Berlin.

Das 19. Expertenforum wurde  in Zusammenarbeit mit Hern Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte und Gemeindebundes, durchgeführt.  Die Beiträge beim zum Thema “Tabu Social Media und Mobile – verlieren die Verwaltungen ihre BürgerInnen von morgen?” finden Sie in der folgenden Linkliste als Download. Für Rückfragen steht Ihnen der Vorstand unter info@bdip.de gern zur Verfügung.

Die Beiträge des 19. Expertenforums
in der Vortragsreihenfolge zum Downloaden

  • Datenschutz und Vertraulichkeit ausländischer Geheimdienste in Zeiten von Social Media und möglichen Spähangriffen  Markus Böger, Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport – Vortrag nur auf Anfrage an -> info@bdip.de erhältlich.
  • Social Media bis Mobile – Verlieren Kommunen Ihre Bürger von Morgen durch immer schnellere Trends?Vortrag von Hern Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte und Gemeindebundes -> 131202 Berlin BDIP Epertenforum
  • Strategien und Erfahrungen der Stadt Berlin mit Social Media und mobilen Angeboten (Apps) Praxisbericht der Stadt Berlin durch Praxisbericht Berlin Herrn Ganser  -> 131202_Portalstrategie_Land-Berlin
  • Der Mobile-Trend erreicht die Verwaltungen Detlef Sander, -> Der Mobile-Trend erreicht die Verwaltung 
  • Potenziale und Möglichkeiten für Städte mit Social Media – Was können kommunale Portale tun, um ihre Einwohner von morgen für sich zu gewinnen? Dr. Gunnar Bender, Director Public Policy Martin Fuchs, pluragraf.de
    -> BDIP_Potenziale und Möglichkeiten für Städte mit Social Media_Martin Fuchs_02.12.2013

Expertenforum

Rotes RathausDie Veranstaltungsreihe „Expertenforum des BDIP“ steht im Zentrum unserer Aktivitäten und findet stets im Roten Rathaus in Berlin statt. Ausschlaggebend ist die Zielsetzung, hochwertige Inhalte und fachlich kompetente Kommunikation zeitlich und inhaltlich zu komprimieren.


Impressionen

Video mit Ausschnitten des 18. Expertenforums

Bildergalerie der vergangenen Expertenforen

18. Expertenforum des BDIP zum Thema „Social Media und Datenschutz“

„Soziale Netzwerke können von Kommunen genutzt werden, wenn die Qualität der eingestellten Daten stimmt“  so Peter Schaar beim 18. Expertenforum des BDIP zum Thema „Social Media und Datenschutz“ am 25.11.2011 in Berlin

„Soziale Netzwerke können von Kommunen genutzt werden, wenn die Qualität der eingestellten Daten stimmt“ so Peter Schaar beim 18. Expertenforum des BDIP zum Thema „Social Media und Datenschutz“ am 25.11.2011 in Berlin

Der BDIP hatte im zehnten Jahr seines Bestehens in Kooperation mit dem deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) zum Expertenforum nach Berlin ins Rote Rathaus eingeladen. Die europaweit kontrovers diskutierten Themen „Soziale Netzwerke und Datenschutz“ waren das Thema des 18. Expertenforums.

Namenhaften Referenten wie der Bundesbeautragten für den Datenschutz, Herrn Peter Schaar, der Sprecher des DStGB, Herrn Franz-Reinhard Habbel oder Stefean Wittke, Verantwortlicher für die Facebookfahndung der Polizei gaben mit ihren Vorträgen praxisnahe Antworten auf viele dringende Fragen zum Thema Soziale Netzwerke und Datenschutz und waren Garanten für einen vollen Erfolg des Forums.

In seiner Eröffnungsrede begrüßte der Vorstandsvorsitzenden des BDIP, Herr Rainer Appelt den Staatssekretär und Sprecher des Berliner Senat, Dr. Richard Meng, und dankte ihm für die gute Zusammenarbeit bei der Organisation der Expertenforen.

Der Bundesbeautragten für den Datenschutz verdeutlichtete seine Sichtweise bei der Nutzung von Facebook & Co: man könne sich bei der Nutzung von Facebook durch die Kommunen die Frage nach dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer stellen. Handle es sich um eine Auftragsdatenverarbeitung durch Facebook, so sei diese nicht möglich. Geht man jedoch davon aus, dass solch ein Vertragsverhältnis nicht besteht, so sei eine Nutzung von Facebook durch die Kommunen sehr wohl möglich. Wichtigstes Kriterium sei dann die Qualität der eingestellten Daten.

Der Sprecher des DStGB, Herr Franz-Reinhard Habbel, zeigte auf, dass Social- media-Prozesse auf dem Weg zu einer aktiven Bürgerbeteiligung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Es gäbe nicht die Frage, ob, sondern wie Städte und gemeinden über die Sozialen Netzwerke in Kommunikation treten. Ein Engagement der Städte im Web 2.0 gehöre auf die Agenda der Städte des 21. Jahrhunderts.

Herr Stefan Wittke, Pressesprecher der Polizei Niedersachsen, machte in seinem Vortrag zur Facebookfahndung der Polizei praxisnah deutlich, dass ein Auftritt in Sozialen Netzwerken nicht nur dem Absender einen Mehrwert, sondern auch gerade den Usern bieten muss. Soziale Netzwerke wie Facebook sind in Bezug auf die Altersgruppe unter 30 Jahre besonders von Interesse, da diese Zielgruppe von den Verwaltungen mit ihrer traditionellen Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr erreicht werden können. Dies erfordert aber auch neue Wege bei der Kommunikation: Nicht nur senden, sondern auch empfangen, Transparenz, Aktualität und offener Umgang mit Fehlern in der „Community“, was bisweilen gerade für große Verwaltungsinstitutionen Neuland bedeutet.

Mit ihrem Vortrag „Social Media in der öffentlichen Verwaltung“ gab Frau Renate Mitterhuber, Leiterin E-Government- und IT-Strategie bei der Stadt Hamburg basierend auf ihrem gleichnamigen Standardwerk einen fundierten Überblick. Die Themen reichten von einer fundierten Einführung, einen Überblick in Sachen „Soziale Netzwerke“, deren Instrumente, Plattformen, Nutzen, Zielgruppen bis hin zu praktisch anwendbaren sogenannten Social Media Guidline für die Verwaltungen.

Abgerundet wurde das Expertenforum aus der Sicht eines Fachmanns in Sachen Internetrecht, Herrn RA Niko Härting, HÄRTING Rechtsanwälte. So kollidiere häufig

das Recht auf Selbstbestimmung mit dem Recht auf freie Kommunikation. Hier bedarf es eines Abwägungsprozesses. Wichtig sei es, das Datenschutzrecht, welches aus dem „Vorinternetzeitalter“ resultiere, den heutigen Begebenheiten und Erfordernissen anzupassen, um so viele bis heute offene Fragestellungen zum Datenschutz beantworten zu können.

Einigkeit herrschte bei allen Anwesenden, dass das von einigen Landesdatenschutzbeauftragten wie und auch dem Bundesbeauftragten geforderte Verbot der Nutzung des Facebookbuttons „Finde ich gut“ auf der Homepage von öffentlichen Verwaltungen und Institutionen richtig ist. Gleichzeitig unterstrich Herr Wittke, dass der Einsatz dieses Button seiner praktischen Erfahrung nach keinerlei Mehrwert biete.

Am Vorabend des 18. Expertenforum hatte der BDIP erstmals zu einem Kaminabend in die Parlamentarische Gesellschaft eingeladen. Dieser Abend sollte dazu dienen, Trends und Entwicklungen bei sozialen Netzwerken zu diskutieren und so auf das Thema des Expertenforums einzustimmen.

Zu Beginn des Abends hielten der Vorsitzenden der Enquete Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, Herrn MdB Axel Fischer (CDU) stellvertretend für die Politik, der Begründer des ConventionCamp in Hannover und Inhaber der Agentur W3Design, Herrn Ingo Stoll, stellvertretend für die Wirtschaft und der Sprecher des DStGB, Herrn Franz-Reinhard Habbel kurze Impulsreferate. Diese dienten den Teilnehmern für eine sehr engagierte und fachlich fundierte Diskussion bzw. Reflektionen, moderiert vom Vorsitzenden des BDIP, Herrn Rainer Appelt. Die Teilnehmer äußerten sich ausnahmslos sehr positiv über diesen Kaminabend; aufgrund des exklusives Ambientes, dem köstlichen Abendmenue in Kombination mit der exklusiven Teilnehmerrunde ermutigten die Teilnehmer den BDIP, diese Veranstaltung als geeignete Einstimmung auf ein nächstes Expertenforum fortzusetzen.

Wir danken an dieser Stelle noch einmal dem Rathaus, insbesondere Herrn Staatssekretär Dr. Richard Meng und Herrn Horst Ulrich für die Unterstützung und die Bereitschaft, auch in Zukunft dieser Veranstaltung in Berlin eine Heimat zu geben.

Auf Wunsch vieler Beteiligter werden wir in 2012 diese Veranstaltungsreihe mit ähnlicher Thematik fortsetzen. Beiträge zu dieser Veranstaltung können gern auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden (info@bdip.de).

Peter Schaar Bundesbeautragten für den Datenschutz
Peter Schaar Bundesbeautragten für den Datenschutz

Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des DStGB
Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des DStGB

17. Expertenforum vom 04. April 2011: Machen Suchmaschinen und Soziale Netzwerke kommunale Homepages überflüssig?

Das 17. Expertenforums des BDIP in Berlin stand ganz im Zeichen des Themas „Soziale Netzwerke“ und „Relaunch von kommunalen Internetportalen“. Zum Auftakt des Forums im Roten Rathaus verband Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die Herausforderungen für kommunale Webseiten mit der provokanten Frage an die Teilnehmer, ob Suchmaschinen in Verbindung mit sozialen Netzwerken nicht kommunale Homepages überflüssig machten?

Das die Präsenz von Kommunen in Sozialen Netzwerken eine gute Chance bietet, einen stark wachsenden Nutzerkreis zeitnah zu erreichen, zeigte der Geschäftsführer von Hamburg.de, Herr Axel Konjack in seinem Vortag zur Bedeutung von Sozialen Netzwerken für das Stadtportal Hamburg.de. Aber die Nutzung und Partizipationen in diesen Netzen verlangt gerade bei Kommunen nach rechtlichen und datenschutzrelevanten Antworten. In seinem Vortrag „Rechtliche Fragen und Aspekte im Zusammenhang mit kommunalen Portalen und Sozialen Netzwerken“ ging Rechtsanwalt Dr. Jan-Peter Psczolla aus Bonn auf viele Fragen rund um die Themenschwerpunkte ausführlich und praxisnah ein.

Als „Best Practice-Beispiele“ für den Relaunch einer kleineren und einer großen Kommune gaben die VerteterInnen von Scharbeutz.de und Braunschweig.de anhand ihrer umfassenden Erfahrungen wertvolle Tipps für den in vielen Kommunen anstehenden Neustart der Homepage. Rainer Appelt, Vorsitzender des BDIP, stellte die These auf, dass insbesondere für kleinere Kommunen die Nutzung von Sozialen Netzwerken eine große Chance böte, mit den großen Städten im Marketing der Seite und des Ortes gleichzuziehen, ohne die vielen Entwicklungsschritte der großen Städte machen zu müssen.

„Das Forum hat gezeigt, dass das Thema Soziale Netzwerke weiter vertieft werden sollte und ein großer Bedarf der Teilnehmer an „Erfahrungsaustausch“ besteht“, so der Vorsitzende des BDIP, Rainer Appelt in seinem Fazit, und Appelt weiter: „Der BDIP wird ein weiteres Expertenforum von „Mittag bis Mittag“ initiieren, bei dem die Teilnehmer am Abend die Möglichkeit eines umfassenden Erfahrungsaustausch haben werden“.

Die Vorträge:

16. Expertenforum vom 19. April 2010 im Roten Rathaus in Berlin

Das  16. Expertenforum des BDIP im April 2010 zeigte interessante Einblicke in die Sichtweisen und Handlungsfelder des Deutschen Städtetages und die des Städte- und Gemeindebundes. Ein Schwerpunktthema stellte das Thema „soziale Netzwerke“ bzw. „Web 2.0“ da. Die Vorträge verdeutlichten die täglich wachsende Bedeutung der sozialen Netzwerke wie Twitter, Facebook etc.. Es sei ein Irrtum, es handle sich hierbei nur um eine Eintagsfliege und um User, die für kommunale Portale bedeutungslos sind. So würden heute bereits ganze Unternehmen via Twitter geführt, Geschwindigkeit und Reichweite seien besonders hervorzuheben. Einige Portale wie Hamburg.de, Köln.de oder Frankfurt.de nutzten bereits die Möglichkeit, z. B. bei Twitter offizielle Informationen zu „twittern“. Letztendlich wird via Links von den Meldungen auf die jeweilige kommunale Site zusätzlicher Traffic generiert. In Bezug auf die Zukunft der Portale wurden vom Vertreter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Herrn Franz-Reinhard Habbel folgende sieben Thesen formuliert:

Sieben Thesen zur Zukunft der Kommunalen Webseiten:

1. Kommunale Webseiten müssen die ganze Stadt abbilden.

2. Kommunale Webseiten brauchen Kontakt zu sozialen Netzwerken.

3. Kommunale Webseiten müssen sich stärker der Zivilgesellschaft widmen. Beispiel ein “Engagement Knopf” anbieten. Ein Vorleser bieten an und Nachfrager fragen ab. Eltern engagieren sich im Kindergarten etc.

4. Kommunale Webseiten müssen in Redaktionen der lokalen Zeitungen eingebunden werden. Beispiele Zuständigkeitsfinder in Baden-Württemberg oder was Herr Kruse in Hamburg gemacht hat.

5. Kommunale Webseiten müssen mit D115 in Verbindung treten.

6. Kommunale Webseiten müssen stärker auf Web 2.0 zugeschnitten werden, um die Chancen einer neuen Kommunikationsstruktur zu ergreifen.

7. Kommunale Webseiten müssen Zugang zu maschinenlesbaren Daten ermöglichen, also “Open Data”. Beispiel hier in England “Data gov”. Da werden Daten der Polizei, Krankenhäuser, der Behörden etc. in die Öffentlichkeit gebracht. Um so etwas bei uns auch umzusetzen, werden Kommunen in Deutschland gesucht, die sich unserem Pilotprojekt von uns beteiligen wollen. Informationen dazu können zugeschickt werden.

 

Der BDIP hat das große Interesse der Teilnehmer an diesem Thema wie auch den hohen Informationsbedarf zum Anlaß genommen, die Sozialen Netzwerke bei dem kommenden Expertenforum im November 2010 erneut in den Mittelpunkt zu stellen. So plant der BDIP, das kommende Expertenforum als eine erweiterte Veranstaltung, bei der am Vorabend des Kongresses Referenten und Teilnehmer in Berlin bei einem Kamingespräch die Möglichkeit haben, in entspannter Atmosphäre z. B. die nicht ganz unumstrittenen sozialen Netzwerke zu diskutieren. Geplant ist, das Expertenforum zusammen mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund in Berlin zu veranstalten.

Die Vorträge:

15. Expertenforum vom 03. November 2008 in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich laden wir Sie zum 15. Expertenforum des BDIP zum 03.11.2008 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in das Rote Rathaus zu Berlin (Jüdenstrasse 1, 10178 Berlin, Raum 350) ein. Die inhaltliche Thematik entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Programm.
Herzlichen Dank unserem Mitglied berlin.de für die Organisation der Tagungsmöglichkeit.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine kurze Mitteilung unter info@bdip.de

Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand

Thema: ”Aktuelle Trends bei Öffentlichen Portalen”

Tag

Die Vorträge:

Mit vielen interessanten Vorträgen und Diskussionen lief das Expertenforum im Roten Rathaus ab. Anbei die Materialien und ein Pressespiegel.

14. Expertenforum vom 24. September 2007 in Berlin

Expertenforum am 24.092007

Auch für das 14. Expertenforum des BDIP haben wir wieder ein interessantes Programm in einer besonders attraktiven Umgebung organisieren können. Im Namen von berlin.de, die diesmal für den Veranstaltungsort verantwortlich zeichnen dürfen, wollen wir Sie daher ganz herzlich zum nächsten Treffen der Mitglieder und Interessenten in das Rote Rathaus einladen und zwar am:

Montag, den 24. September 2007
10.30 Uhr bis 16.00 Uhr
im Berliner Rathaus
Rathausstraße 15 10178 Berlin.

Für das BDIP-Expertenforum haben dankenswerter Weise wieder kompetente Referenten einen Vortrag zugesagt und stehen anschließend mit ihren Erfahrungen aus den jeweiligen Anwendungsgebieten für Gespräche und Fragen zur Verfügung.